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Das Feld der Organoid-Biotechnologie hat sich in den vergangenen Monaten nicht nur wissenschaftlich, sondern auch ökonomisch weiter professionalisiert. Vor allem im Zusammenspiel von großen Life-Science-Unternehmen und spezialisieren Biotechnologie-Start-ups wächst die Dynamik.

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Auf der analytica 2026 wird die vollständige digitale Transformation des Labors noch stärker in den Fokus rücken. KI-gestützte Systeme, Machine-Learning-Algorithmen, Cobots und modulare Plattformen machen aus dem smarten und vernetzten Labor eine autonome Forschungsumgebung.

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Das Bundesforschungsministerium hat die Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen ausgerufen und stellt dafür 500 Mio. Euro bereit. Ein deutliches Signal. Nun sollen Long COVID, Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom und verwandte postinfektiöse Synsrome in den Fokus von Forschung, Versorgung und Gesundheitspolitik rücken.

RNA-Therapien haben sich von der Vision zur klinischen Realität entwickelt – zumindest teilweise. Während siRNA- und Antisense-Wirkstoffe bereits zugelassen sind, kämpfen MicroRNA-Ansätze noch um den entscheidenden Durchbruch. Am Beispiel von miR-21 zeigt sich, warum das Potenzial groß ist, der Weg in die Klinik jedoch komplex bleibt – und weshalb nun ein neuer, gezielter Anlauf startet.

Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Clee Medical schloss Ende Februar erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde ab. Mit dem Geld will das Team um Matthew Lapinski seine Plattform Neuro Access für die intraoperative Echtzeit-Bildgebung des Gehirns weiterentwickeln und die Zulassung vorbereiten.

20 Jahre nach der Gründung steht die Aicuris Anti-infective Cures AG vor dem Exit: die japanische Asahi Kasei übernimmt das Wuppertaler Biotech-Unternehmen für 780 Mio. Euro. Mit antiviralen Therapien für immungeschwächte Patienten hat sich Aicuris eine starke Pipeline aufgebaut. Der Abschluss ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.

Übernahme in Wuppertal: Die auf Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten spezialisierte Aicuris Anti-Infective Cures AG geht für fast 800 Mio. Euro (rund 920 Mio. US-Dollar) an die japanische Pharmafirma Asahi Kasei. Das mit Substanzen von Bayer durch die ehemalige Mitarbeiterin Helga Rübsamen-Schaeff gegründete Unternehmen hatte eine eigene Zulassung bewerkstelligt und befindet sich mit Wirkstoffen in der späten klinischen Entwicklung, die aktuell mit positiven Daten auf wissenschaftlichen Konferenzen aufwarten.

Die Clusterkonferenz 2026 im Kongresshaus Baden-Baden richtet sich an eine breite Zielgruppe, die den Fortschritt in der Mikrosystemtechnik aktiv gestaltet. Zu den Kernzielgruppen gehören führende Köpfe der Industrie – Hersteller von Elektronikprodukten, Entwickler, CTOs und Produktmanager – ebenso wie technische Abteilungsleiter und Einkäufer.

Zusätzlich freuen sich die Veranstalter auf Teilnehmer aus Forschungseinrichtungen, großen Industrieunternehmen und HR-Abteilungen. Ebenso herzlich sind Studenten verwandter Fachrichtungen, wie Physik und Medizintechnik, eingeladen, die Konferenz zu besuchen.

Das interaktive Programm gibt allen Konferenzteilnehmern die Gelegenheit, Wissen auszutauschen, neue Partnerschaften zu schließen und wirklich relevante Technologien live zu erleben. Die begleitende Ausstellung bringt innovative Unternehmen und Technologien zusammen.