Die Mainzer Schott Pharma & Co. KGaA hebt ihre Prognose für 2026 an. Sie erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 6 % (statt 2 bis 5 %) und eine EBITDA-Marge von 27 bis 28 %. Ausschlaggebend sind die gute Geschäftsentwicklung sowie eine Einigung mit einem wichtigen Kunden im Bereich Glasspritzen, die zusätzliche Umsatz- und Ausgleichseffekte bringt.

Der italienische Wirkstoffforschungsdienstleister Axxam und das Wiener Biotech-Unternehmen HeartBeat.bio haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung neuer präklinischer Modelle für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vereinbart.

Mit einem kostenlosen Online-Workshop am 14. Juli 2026 bereitet der Healthy Hub Start-ups auf die Zusammenarbeit mit gesetzlichen Krankenkassen vor. Wenige Wochen später folgt der Start des siebten Healthy-Hub-Wettbewerbs für innovative Versorgungslösungen.

Der US-Unternehmer und Biohacker Bryan Johnson hat nach eigenen Angaben die Diagnose Autoimmungastritis (Typ A Gastritis) erhalten. Die seltene Form der chronischen Magenschleimhautentzündung führt dazu, dass das Immunsystem die säurebildenden Belegzellen des Magens angreift. Die Erkrankung kann unter anderem die Aufnahme von Vitamin B12 und Eisen beeinträchtigen.

Evonik investiert 100 Mio. US-Dollar in die Modernisierung des Wirkstoffstandorts in Indiana und stärkt damit sein CDMO-Geschäft in den USA. Die Investition folgt dem Branchentrend, Produktionskapazitäten in Nordamerika auszubauen. Die Expertise für small molecules wurde dort bereits auf komplexere Wirkstoffe erweitert und kann zu resilienteren Lieferketten beitragen.

Evonik baut seine Kapazitäten für die Auftragsproduktion pharmazeutischer Wirkstoffe (CDMO) in den USA aus. Der Spezialchemiekonzern investiert in den kommenden fünf Jahren 100 Mio. US-Dollar in die Modernisierung seines Standorts Tippecanoe im US-Bundesstaat Indiana. Das größere Bild lautet: die USA bauen sich ein unabhängiges Pharmauniversum auf ihrem Kontinent.

Im Rahmen einer langfristigen Produktions- und Liefervereinbarung richtet Ajinomoto im französischen Nesle eine dedizierte Fermentationslinie für die industrielle Herstellung der Seidenprotein-Basismaterialien der Münchner AMSilk ein. Die Anlage solle die Versorgung der Märkte Textilien, Automotive und Consumer Care im kommerziellen Maßstab sichern.

Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München hat Anfang Juli gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) den 11. Life Science Pitch Day veranstaltet. Zwölf Start-ups präsentierten sich dort vor Investoren.

Boehringer Ingelheim erweitert sein Portfolio in der Krebsimmuntherapie um eine ungewöhnliche Impfstoffplattform. Der Pharmakonzern hat mit der Tübinger Prime Vector Technologies (PVT) eine exklusive Lizenzvereinbarung über deren Orfvirus-(ORFV)-Technologie geschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Krebsimpfstoffen, die sowohl als eigenständige Therapie als auch in Kombination mit weiteren onkologischen Wirkstoffen von Boehringer eingesetzt werden sollen. Finanzielle Details bleiben im Verborgenen.